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  • Januar

    Während der Wintermonate bieten die Hopfengärten einen desolaten Anblick. Reif und Schnee sorgen für märchenhafte Bilder.

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  • Februar

    Früher wurde das Entfernen der Pflanzenreste von Hand ausgeführt. Heutzutage werden Unkraut und Pflanzenreste mit einem Traktor entfernt, der mit einer speziellen Scheibe ausgestattet ist. Die Pflanzenreste werden gesammelt, gehäckselt und wie Düngermittel gebraucht.

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  • März

    Im März wurde die Pflanze gestutzt, um den guten Sprossen mehr Platz zu gewähren. Auch hier überlebten nur die Starken, allerdings mit Hilfe des Pflanzers. Dieser stutzte die ältesten und jüngsten Sprosse bis in etwa 5 cm Tiefe mit einer sogenannten Dessel, einer Spitzhacke mit zwei Schneidflächen.

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  • April

    Hopfen ist eine Kletterpflanze. Eine Hopfenpflanze wächst an Kletterdrähten in die Höhe. Die Kletterdrähte wurden an den Oberdrähten befestigt. Dank des Hopfenkäfigs ist es wesentlich einfacher, den Kletterdraht am Oberdraht zu befestigen.

    Im Frühjahr wird der Boden umgegraben, um ihn atmen zu lassen und um das Unkraut zu entfernen. Dies geschah mit Hilfe eines Pfluges, einer Egge und einer Spitzhacke. Der „Hopfenteufel", eine Art Handegge, diente dazu, den ausgehärteten Boden aufzureißen.

    Die junge Hopfenpflanze wird den Kletterdraht herumgeleitet. Dieses geschäht mit nur 2 bis 3 guten Sprossen. Die übrige Sprossen werden entfernt.

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  • Juni

    Die Hopfenpflanze wächst sehr schnell, bis (in Juni) zu 10 Zentimeter pro Tag.

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  • Juli

    Während der Blütezeit gibt es zahlreiche Insekten und Krankheiten, die die Hopfenpflanze bedrohen. Vor allem die rote Spinne, der Erdfloh und die Blattlaus richten erheblichen Schaden an.

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  • August

    Es ist notwendig die Hopfenpflanze regelmäßig zu besprühen gegen Krankheiten und Insekten.

    Anfangs August erreicht die Hopfenpflanze eine Höhe von sieben Meter. Nun werden die wundersamen Hopfenzapfen gebildet und gelangen ins Erwachsenenstadium.

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  • September

    Das Lösen der Hopfenranken geschah früher mit einem Abstechmesser, heutzutage erfolgt dies mit einem Abstechsystem, das auf einen Traktor montiert ist.

    Eine stationäre Pflückmaschine besteht aus zwei Teilen: einem Pflück- und einem Sortiersystem. Das Zupfen wird mit drehenden Trommeln ausgeführt, durch die die Hopfenranken geführt werden. Dann ziehen dreieckige stählerne Finger die Früchte, Blätter und Stiele von den Ranken. Diese gelangen zuerst auf ein Drahtnetz und anschließend auf ein Gummiband. Die Blätter werden vom Netz gesaugt und die Stiele bleiben am Gummiband kleben. Somit bleiben nur noch die Früchte zurück.

    Während der Hopfenernte werden die Hopfengärten langsam kahl.

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  • Oktober

    Nach der Hopfenernte bleiben nur die Pflanzenreste übrig (ungefähr ein halbes Meter der unteren Hälfte der Hopfenranke). Diese Reste werden im Frühjahr entfernt.

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  • November

    Die Hopfengärten werden im Herbst bei Sturm und Regen gepeitscht.

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  • Dezember

    Ersetzen der Oberdrähte

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